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Staats­mi­nis­terin Melanie Huml

... wenn wir von Gesundheit sprechen, vergessen wir oft, dass die psychische Gesundheit für unsere Lebensqualität ebenso grundlegend ist wie die körperliche Gesundheit. Dies gilt für Kinder gleichermaßen wie für Erwachsene. Psychische Störungen bei Kindern und Jugendlichen führen häufig zu Problemen in der Familie und im weiteren sozialen Umfeld. Werden sie nicht als krankhafte Störung erkannt, steigt der Leidensdruck der Betroffenen zusätzlich an, auch durch Stigmatisierung und Isolation. Daher ist es mir besonders wichtig, den Themenkomplex psychische Krankheiten aus der "Tabuzone"zu holen und so der Stigmatisierung der Betroffenen entgegenzuwirken. Ich habe den ersten Teil meines Jahresschwerpunktes2016 /2017 der psychischen Gesundheit bei Kindern und Jugendlichen gewidmet. Ziel dieser Kampagne ist es, gemeinsam mit vielen Partnern dafür zu sensibilisieren und schwerpunktmäßig zu informieren, dass auch Kinder und Jugendliche seelisch "richtig krank" werden können. Das Programm des Fachtages nähert sich dem vielschichtigen Thema "Psychische Gesundheit bei Kindern und Jugendlichen" aus verschiedenen Blickrichtungen. Es gibt v. a. auch einen Überblick darüber, wie und von wem psychisch kranke Kinder hoch professionelle Hilfe bekommen können. In diesem Sinne wünsche ich allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern gewinn bringende Erkenntnisse und gute Gespräche zu dieser wichtigen Thematik.

 

Ihre Melanie Huml

MdL Bayerische Staatsministerin für Gesundheit und Pflege

 

 

 

 

Bayerns Gesund­heits­mi­nis­terin Melanie Huml hat am Mittwoch in Augsburg eine neue Schwer­punkt­kam­pagne zur psychi­schen Gesundheit gestartet. Zunächst wird die Lage bei den Kindern und Jugend­lichen in den Fokus gerückt. Dabei geht es zum Beispiel um Ess-Störungen wie Mager­sucht und um Depres­sionen.

 

Huml betonte: "Psychische Erkran­kungen dürfen kein Tabu sein, über das nicht gesprochen wird. Denn den Betrof­fenen muss so früh wie möglich geholfen werden. Deshalb soll die Kampagne einen offe­neren Umgang mit dem Thema fördern. Mein Ziel ist es, sowohl Eltern und andere Verwandte als auch Lehrer und Gleich­altrige für dieses Thema zu sensi­bi­li­sieren."

 

Die Minis­terin verwies darauf, dass die Zahl der statio­nären Behand­lungen aufgrund einer psychi­schen Störung sowohl in Bayern als auch in ganz Deutschland zuge­nommen hat. So gab es im Jahr 2014 bei baye­ri­schen Kindern unter 15 Jahren 6.190 Kran­ken­haus­fälle infolge psychi­scher Störungen (2013: 5.844). Hinzu kamen 13.596 Fälle bei Jugend­lichen in der Alters­gruppe der 15- bis einschließlich 19-Jährigen (2013: 13.009).

 

Huml unter­strich: "Sowohl als Gesund­heits­mi­nis­terin als auch als Mutter zweier Kinder bin ich sehr besorgt über diese Entwicklung. Mit der neuen Kampagne wollen wir gegen­steuern. Wir werden auch darauf hinweisen, dass die Betrof­fenen und ihre Ange­hö­rigen die Unter­stützung der Gesell­schaft brauchen."

 

Gemeinsam mit zahl­reichen Partnern aus dem Gesund­heits- und Sozi­al­wesen, der Jugend­hilfe, dem Bildungs­be­reich, der Politik und dem Sport wird bayernweit eine Vielzahl von regio­nalen Veran­stal­tungen statt­finden. Höhe­punkt ist eine Akti­ons­woche vom 18. bis zu 23. Juli. Im Herbst geht es dann vor allem um Depres­sionen bei Erwach­senen.

 

Huml präsen­tierte am Mittwoch in Augsburg eine Wander­aus­stellung, die im Rahmen der Kampagne durch Bayern touren wird. Die Ausstellung mit dem Titel "Kinder­Sprech­Stunde" lässt die Kinder psychisch erkrankter Mütter oder Väter zu Wort kommen. Sie erzählen in Bildern und Texten von ihren Ängsten, Hoff­nungen und Sorgen. Die Exponate der Ausstellung entstanden im Rahmen einer seit Jahren einge­rich­teten Kinder­sprech­stunde des Bezirks­kran­ken­hauses Augsburg.

 

Bereits in den vergan­genen Jahren hat das Baye­rische Gesund­heits­mi­nis­terium Jahres­schwer­punkt­themen gesetzt. Sie sind wesent­licher Bestandteil des Baye­ri­schen Präven­ti­ons­plans. Im Jahr 2015 war die Kinder­ge­sundheit Schwer­punkt­thema und 2014 die Krankheit Diabetes.

 

Weitere Informationen zur Kampagne unter http://www.aktiv-schauen.de/. Informationen zu den Ausleih­mög­lich­keiten der Wander­aus­stellung "Kinder­Sprech­Stunde" unter https://www.stmgp.bayern.de/ministerium/oeffentlichkeitsarbeit/.

Praxis
Manfred Wurstner
Dr. med. Franz-Dietrich Griesbach*
Dr. med. Susanne Mielich*

Fachärzte für Kinder- und Jugendpsychiatrie, -psychotherapie
*angestellte Ärzte

Hauptpraxis Regensburg
Landshuter Straße 9
93047 Regensburg

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Telefax: 0941 - 640 82 829


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