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Hundetherapie

 

Viele Kinder aber auch Erwachsene haben Angst vor Hunden. Dies kann im Alltag schnell zu erheblichen Einschränkungen des Wohlbefindens führen, wenn Kinder anfangen, Situationen zu vermeiden, in denen Hunde anwesend sein könnten. So gehen sie z.B. nicht mehr zum Geburtstag von der Freundin oder dem Freund, da hier ein Hund wohnt. Dadurch kann es schnell zum Gefühl der Isolation kommen.

Dieser Teufelskreis kann jedoch unterbrochen werden, wenn man mit Hilfe eines dafür ausgebildeten, gut erzogenen und ausgeglichenen Hundes eine Angsttherapie startet. Stück für Stück wird – mit dem Kind abgesprochen – die Distanz zum Therapiehund verringert, das Kind darf sich ganz in seinem eigenen Tempo an die Anwesenheit und Nähe des Hundes gewöhnen. Auch darf das Kind diverse Tricks, sowie Übungen mit dem Hund durchführen, um die Erfahrung zu machen, dass auch das Kind selbst den Hund beeinflussen kann, ihn somit auch von sich abhalten kann, wenn der Hund dem Kind zu nahe kommen sollte, ohne die Hilfe des Therapeuten zu benötigen.

 

Die Hundetherapie kann aber auch eingesetzt werden bei Kindern mit Konzentrationsschwierigkeiten, die sich auf normale Konzentrationstrainings nicht einlassen können. Das Kind arbeitet hier mit dem Hund gemeinsam an Übungen, die der Hund absolvieren soll. Da Hunde viel Wert auf Genauigkeit im Training legen, erhalten die Kinder dabei eine direkte Rückmeldung, ob sich das Kind auf den Hund konzentriert und ob es die richtigen Kommandos mit den richtigen Handbewegungen gibt. Nur wenn diese Faktoren gegeben sind, wird der Hund die Kommandos ausführen.

Nebenbei verbessern die Kinder bei dieser Arbeit massiv ihr Selbstbewusstsein, wenn sie feststellen, dass bei genügender Konzentration der Therapiehund alle vom Kind gewünschten Kommandos und Tricks ausführt.

Die Hundeschule von Sonja Mittermeier in Regensburg.

Therapiehund Leonie

Hier sehen Sie einige Szenen