Dies ist kein Blog und kein Kommentar.
Eher ein Denkraum.
Ich schreibe über das, was zwischen uns geschieht: im Alltag, in der Politik, in der Psyche.
Diese Texte entstehen aus Beobachtungen – im therapeutischen Alltag, im gesellschaftlichen Geschehen, manchmal auch einfach beim Lesen der Zeitung. Mich interessiert weniger, wer recht hat, als was passiert, wenn Menschen unter Druck geraten: innerlich wie äußerlich.
Es geht um kleine Szenen und große Bewegungen.
Um das, was Kinder, Jugendliche und Erwachsene beschäftigt.
Ich schreibe, weil mir auffällt, dass sich viele Konflikte wiederholen.
Nur die Bühnen wechseln.
Vielleicht helfen diese Texte dabei, Zusammenhänge zu erkennen.
Vielleicht auch nur dabei, einen Moment länger nachzudenken. Ein Versuch, langsamer zu werden.
Und gemeinsam einen Augenblick länger bei den Dingen zu bleiben, bevor wir sie erklären, bewerten oder entsorgen.
Beides wäre mir recht.